Lehre (Wintersemester 2017/18)

Übersicht
Vorlesung Einführung in die Angewandte Sprachwissenschaft (Mittwoch 9.45 –11.45 Uhr)
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Proseminar Diskurs in Politik und Medien (Donnerstag 11.00–12.30 Uhr)
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Privatissimum Privatissimum 1 aus Diskursanalyse und Soziolinguistik II [gemeinsam mit Helmut Gruber, Rudolf de Cillia und Martin Reisigl] (Freitag 13.00–18.00 Uhr, blockweise)
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Proseminar BA-Seminar zur Angewandten Sprachwissenschaft 1 [gemeinsam mit Helmut Gruber] (Dienstag 13.00–14.30 Uhr)
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Praktikum Wissenschaftliches Praktikum zum BA-Seminar zur Angewandten Sprachwissenschaft 1 [gemeinsam mit Helmut Gruber] (Dienstag 14.30–16.00 Uhr)
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Seminar Linguistische Methodologie: Datenerhebung, Datenverarbeitung, Datenanalyse [gemeinsam mit Eva-Maria Remberger, Dalina Kallulli, Gunther Kaltenböck, Mathilde Eveline Keizer, Emmerich Kelih, Alexandra Lenz, Melanie Malzahn, Stephan Prochazka, Nikolaus Ritt, Barbara Seidlhofer und Henry G. Widdowson] (Donnerstag 17.00–20.00 Uhr, blockweise)
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Vorlesung Einführung in die Angewandte Sprachwissenschaft (Mittwoch 9.45 –11.45 Uhr)
Diese Lehrveranstaltung gibt Einblick in das breite Feld der Angewandten Sprachwissenschaft. Zum Einen wird darauf eingegangen, welche Subdisziplinen unter diesem Begriff subsumiert werden, zum Anderen werden Teilbereiche der Angewandten Sprachwissenschaft, die an unserem Institut vertreten sind, eingehender vorgestellt und behandelt.

Literatur zur Einführung: Cook, Guy (2003): Applied Linguistics. Oxford/New York: Oxford University Press (Oxford Introduction to Language Study).
Weiterführende Literatur ist auf der Lernplattform Moodle zu finden.
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Proseminar Diskurs in Politik und Medien (Donnerstag 11.00–12.30 Uhr)
Die Diskurslinguistik analysiert große Mengen (Korpora) primär massenmedialer Texte mit dem Ziel, aus textübergreifenden Strukturen, Mustern und Rekurrenzen das kollektive Wissen einer gegebenen Gemeinschaft kommunikativer Akteure zu rekonstruieren. Die Grundlage hierfür bildet die Diskurstheorie Michel Foucaults, die seit den 1990er-Jahren für die Linguistik adaptiert und zur Grundlage einer empirisch ausgerichteten Sprach- und Kommunikationsforschung gemacht wurde. Das Proseminar führt in Grundlagen, Theorien und Methoden dieser Form der transtextuellen Sprach- und Medienanalyse ein. Darüber hinaus werden im Seminar aber auch aktuelle Mediendiskurse analysiert. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf rezenten politischen Themen.

Einführende Literatur: Jürgen Spitzmüller/Ingo H. Warnke (2011): Diskurslinguistik. Eine Einführung in Theorien und Methoden der transtextuellen Sprachanalyse. Berlin/Boston: De Gruyter (De Gruyter Studium) [zur Vorbereitung empfohlen].
Thomas Niehr (2013): Einführung in die linguistische Diskursanalyse. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
Die Semesterlektüre wird in der ersten Sitzung vorgestellt.
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Privatissimum Privatissimum 1 aus Diskursanalyse und Soziolinguistik II [gemeinsam mit Helmut Gruber, Rudolf de Cillia und Martin Reisigl] (Freitag 13.00–18.00 Uhr, blockweise)
In dieser Lehrveranstaltung, die für Masterstudierende und DissertantInnen verpflichtend ist, werden Konzepte von Masterarbeiten und Dissertationen, deren Realisierung und dabei anfallende Probleme besprochen und Lösungen erarbeitet.
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Seminar BA-Seminar zur Angewandten Sprachwissenschaft 1 [gemeinsam mit Helmut Gruber] (Dienstag 13.00–14.30 Uhr)
Ziel des Seminars ist die theoretische Vertiefung des in den Methoden der Angewandten Linguistik im Sommersemester erarbeiteten empirischen Forschungskonzepts für die erste BA-Arbeit. Dazu gehören: Die Aufarbeitung der relevanten Literatur und die Erarbeitung einer detaillierten Fragestellung(en) sowie die Durchführung einer eigenen empirischen Untersuchung, die auf dem Forschungskonzept basiert, das im SoSe erarbeitet wurde.
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Praktikum Wissenschaftliches Praktikum zum BA-Seminar zur Angewandten Sprachwissenschaft 1 [gemeinsam mit Helmut Gruber] (Dienstag 14.30–16.00 Uhr)
Im Wissenschaftlichen Praktikum zum BA-Seminar zur Angewandten Sprachwissenschaft 1 werden die im Sommersemester erarbeiteten Konzepten zu einer empirischen Arbeit der Angewandten Linguistik ausgeführt. Die Veranstaltung dient der Betreuung und Begleitung bei der Erstellung einer Bachelor-Seminararbeit.
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Seminar Linguistische Methodologie: Grenzen und Möglichkeiten [gemeinsam mit Eva-Maria Remberger, Dalina Kallulli, Gunther Kaltenböck, Mathilde Eveline Keizer, Emmerich Kelih, Alexandra Lenz, Melanie Malzahn, Stephan Prochazka, Nikolaus Ritt, Barbara Seidlhofer und Henry G. Widdowson] (Donnerstag 17.00–20.00 Uhr, blockweise)
In diesem DoktorandInnenseminar sollen die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener sprachwissenschaftlicher Methoden ausgeleuchtet werden – es geht also um eine linguistische Methodologie bzw. verschiedene linguistische Methodologien. Wir diskutieren dabei nicht nur, wie eine solche Methodologie aus sprachtheoretischen Überlegungen hergeleitet werden und auf den konzeptionellen Kontext des jeweiligen Forschungsprojekts bezogen werden kann, sondern auch, warum sie das muss.

Das Seminar ist stark lektüregestützt. Wir lesen und diskutieren gemeinsam (kritisch) linguistisch-method(olog)ische Texte, versuchen dabei aber auch immer, diese und die darin verhandelten Methoden auf unsere jeweils eigenen Forschungsprojekte zu beziehen. Auch die jeweiligen Doktoratsvorhaben der TeilnehmerInnen sollen somit einer methodologischen Reflexion unterzogen werden.

Wichtige Ziele des Seminars sind die Schaffung bzw. Schärfung eines generellen methodologischen Bewusstseins, die Stärkung der Sicherheit im Umgang mit methodologischer Literatur, die Erlangung einer Vertrautheit mit und Offenheit gegenüber einer Vielzahl sprachwissenschaftlicher Methoden (über die in den eigenen Forschungsprojekten verwendeten hinaus) sowie nicht zuletzt die Schaffung eines Rahmens, in dem ein intensiver Erfahrungsaustauschs mit anderen Doktorierenden, vor allem mit Blick auf konkrete methodologische Fragestellungen, stattfinden kann.
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